Kulinarisches

DIY Pasta

Ich bin ein Shopaholic – nicht auf die übliche Weise, sondern in Bezug auf Stoffe, Nähzubehör und Bücher und Backzubehör und Küchengeräte! Es gibt so viele praktische Küchengeräte, die man unbedingt haben muss! Ob Eierkocher, Dampfgarer, Waffeleisen, Smoothiemaker oder eine Nudelmaschine. Ich kaufe immer sehr motiviert diese Geräte und beschliesse im Geschäft noch, nie wieder Nudeln zu kaufen, sondern nur noch selbst zu machen.

 

Genau ein- oder zweimal habe ich Nudeln selbst gemacht, das Ergebnis war nicht unbedingt berauschend. Also ist die Nudelmaschine in die Verbannung zu den anderen Küchengeräten gewandert.

Da ich aber sehr gerne Nudeln esse, habe ich beschlossen, der Nudelmaschine eine zweite Chance zu geben und mir vom Profi zeigen zu lassen, wie es geht! Wie der eifrige Blogleser weiß, besuche ich sehr gerne Kochkurse. In der Gusto-Kochschule habe ich letztes Jahr auch den Marmeladenkurs gemacht.

Profikoch Roland Flasch hat uns in die Welt der Nudelproduktion eingeführt. Ein Blick in das Programm ließ mich verzweifeln. So viele Gerichte sollten wir in 4 Stunden zaubern? Das erschien mir unmöglich. Doch mit der richtigen Technik, Zeitmanagement und Arbeitsteilung war es möglich. Trotz Arbeitsteilung bekam jeder mit, was in den einzelnen Gruppen geschah. Roland hat uns da wirklich gut durch den Kochkurs geführt – Chaos herrschte höchstens am Boden, ich sage nur: Mehl …

Zuerst bereiteten wir die Teige zu, die teilweise rasten mussten. Am Programm stand:

  • Dreierlei Pastateige – Pasta Teig nur mit Ei, Vollkorn Pasta Teig mit Hartweizengriess, Glutenfreie Pasta (mit Tapiokamehl)
  • Gnocchi-Teig
  • Artischokenravioli
  • Melanzani Sauce
  • Paradeiskraut Sauce
  • Carbonara Sauce
  • Pulled Chicken Sauce
  • Krautfleckerln

In Kleingruppen aufgeteilt ging es ans Gemüse schnippeln, Kartoffel schälen und Zwiebel schneiden.

So macht der Profi die Artischoken-Ravioli. Sieht einfach aus, ist es aber definitiv nicht.

So macht der Profi Gnocchi. Wir haben es auch probiert, scheiterten teilweise aber schon am Spritzsack 😉

Dann ging es endlich ans Eingemachte: Aus dem vorbereiteten Teig wurden Nudeln gemacht. Ganz wichtig: viel Mehl verwenden. Ohne Mehl geht gar nix. Ich habe es versucht, funktioniert nicht. In Nesterl geformt, kann man die Nudeln übrigens auch prima einfrieren!

Nach 4 Stunden Schwerstarbeit konnten wir unsere selbstgemachte Pasta endlich verkosten. Absoluter Favorit aller Teilnehmer war die Spaghetti Carbonara, dicht gefolgt vom Pulled Chicken.

 

PS: Mein Outfit war natürlich selbstgenäht – das Baukastenkleid von Rosa P. aus dem wunderbaren Rockabilly-Stoff von Lillestoff.

Dieser Beitrag ist KEINE bezahlte Werbung und widerspiegelt lediglich meinen persönlichen Eindruck!

2 Kommentare zu „DIY Pasta

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