Anleitungen · Plotter

ich und mein Plotter

Ich liebe Shirts mit witzigen Aufdrucken – seit ich einen Plotter mein eigen nenne, gestalte ich meine Shirts ganz nach meinem Geschmack. Die wenigsten können sich vorstellen, wie denn das mit einem Plotter so funktioniert – daher gibt es heute mal einen „Wie funktioniert ein Plotter“-Ausflug.

Je nach Plotter gibt es eine dazu passende Software, die man aus dem Netz runterladen kann. Da ich mir einen Silhouette Cameo gekauft habe arbeite ich mit Silhouette Studio.

Es erscheint die Hauptmaske – auf den ersten Blick viel Information 😉

Gratis bei der Software dabei sind jede Menge Schriften und einige Bilder

Ich habe mich für eine Blumenranke entschieden, das Bild kann ich jetzt auf die gewünschte Größe ziehen – das weiße Blatt zeigt die Größe der Folie an.

Ich fülle die Ranke mit Farbe – damit das Schneiden besser geht.

In die Ranke hinein kommt der Text – hier kann man aus vielen Schriften und Stilen auswählen

Ganz ganz wichtig wenn man einen Schriftsatz plottet – spiegeln! Sonst hat man den Spruch spiegelverkehrt auf dem Shirt.

Es gibt natürlich noch tausend Möglichkeiten eigene Formen, Muster und ähnliches zu erstellen – aber ich möchte heute mal die einfachste Methode zeigen!

Jetzt kommt der Plotter zum Einsatz – an den Strom anschließen und mittels USB-Stecker mit dem PC verbinden.

Die Folie mit der glatten Seite nach unter auf die Klebe-Schneidematte platzieren.

Schneidematte an den Markierungen einlegen und auf „Schneidematte einlegen“ drücken.

Zurück am PC den Schneidevorgang starten – hier ist das Messer, das das Muster ausschneidet

 

Entgittern – am besten mit einer speziellen Pinzette vorsichtig die Folie abziehen. Im ersten Schritt die großen Flächen freilegen, dann die kleinen Teilchen ablösen.

Fast geschafft

Das Tshirt auf ein Holzbrett legen – das Bügelbrett ist „zu weich“. Folie schön mittig auf das Tshirt legen.

Backpapier auf die Folie legen – sonst bleibt das Bügeleisen kleben! Mit viel Druck das Bügeleisen auf die Folie pressen.

Vorsichtig die Folie abziehen und hoffen, dass die Blumenranke auf dem Shirt kleben bleibt 😉

Bei mehrfarbigen Motiven den Vorgang mit der zweiten Farbe wiederholen

Nochmal bügeln

Für den Beginn ist ein Bügeleisen sicher ausreichend – auf Dauer wird man nicht glücklich damit. Oft passiert es, dass sich nach dem Waschen die Folie an manchen Stelen ablöst. Mit einer Transferpresse kann das nicht passieren!

Kürzlich habe ich mir eine geleistet – und bin begeistert! Die Presse lässt sich auf 170 Grad aufheizen, man stellt ein wie lange der Pressvorgang dauern soll und muss sich keine Gedanken machen, ob man lange und heiß genug gebügelt hat.

Meine Transferpresse habe ich bei Kastl+Reiter im 7. Bezirk gekauft – so ein Geschäft findet man heutzutage nicht mehr oft. Ein Familienbetrieb, wo man perfekte Beratung bekommt! Ich bekam vor Ort eine kurze Einschulung und Erklärung – das ist für mich der riesige Vorteil gegenüber einen Onlinekauf.

Noch Fragen? Immer her damit!

In der Kategorie Plotterliebe gibt es jede Menge Beispiele!

verlinkt zum creadienstag

3 Kommentare zu „ich und mein Plotter

  1. Vielen Dank Andrea für die ausführliche und tolle Beschreibung. Jetzt wird mir vieles klarer. Nun kann ich wirklich durchstarten mit meiner Produktion. Alles Liebe

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  2. Eine tolle Beschreibung.
    Ich stehe mit dem einfärben auf Kriegsfuß. Manchmal würde ich gerne was ausdrucken vor dem schneiden, aber das klappt nur mit Farbe gefüllt.
    Na egal jedenfalls wollte ich dir schreiben, dass ich mir auch vor ein paar Monaten die Hobby squeezy gekauft habe und super happy damit bin
    Leg sandra

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